Der Schweizer-Amerikaner Peter Croton unterrichtet Laute, Gitarrengeneralbass und Historische Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis, sowie an den Hochschulen für Musik in Basel und Bern. Sein Repertoire umfasst Werke des 16. bis 21. Jahrhunderts, Eigenkompositionen, sowie "folk music" aus verschiedene Ländern. Peters musikalische Wurzeln in Folk und Jazz wurden durch eine profunde Ausbildung in Alter Musik am Oberlin Conservatory of Music (USA) und an der Schola Cantorum Basiliensis (Schweiz) mit Eugen Dombois und Hopkinson Smith ergänzt. Unter seinen Auszeichnungen ragen der erste Preis beim internationalen Wettbewerb für Alte Musik 1984 („The Erwin Bodky Competition") in Boston, USA, und Preise beim internationalen Lautenwettbewerb „Guitar 84" in Toronto, Kanada und 1983 beim internationalen Wettbewerb „Concert Artists' Guild" in New York City heraus. Seit 1984 hat er mehrere CD- und Rundfunkaufnahmen als Solist und Kammermusiker vorgelegt (Deutsche Harmonia Mundi, Virgin, Channel Classics, u.a.). Peter Croton gibt Konzerte in ganz Europa und den USA als Solist und im Ensemble. Er konzertierte mit Künstlern wie Theresia Bothe (www.bothecrotonduo.com), Derek Lee Ragin Andreas Scholl, Rene Jacobs, Susanne. Rydén, und Nigel Rogers. Auftritte an den folgenden internationalen Festivalen: Rheingau Musik Festival, Kissinger Sommer, Festspiele Europäische Wochen Passau, Tage Alter Musik Regensburg, Staufener Musikwoche, Innsbrucker Festwochen der alten Musik, Niedersächsische Musiktage, Mosel Festwochen, Les Arts Jaillissants – Savoie, Festival des Cordes Sensibles, Early Music Vancouver, Early Music Guild Seattle u.a.
Peter Croton tritt auch als Komponist verschiedener Stilrichtungen in Erscheinung. Im Jahr 2001 wurden sechs seiner Werke von der Deutschen Lautengesellschaft veröffentlicht. Er ist Autor des Lehrbuches "Generalbass auf der klassischen Gitarre - ein praktischer Lehrgang nach historischen Prinzipien", neulich beim Amadeus Verlag erschienen.
Peter Croton: Pressestimmen (Konzerte)
"Peter Croton demonstrated effortless technical command and a high degree of refinement."
The Boston Globe
"Erstaunlich die breite Farbskala und die dynamischen Abstufungen. Erstaunlich auch der Abwechslungsreichtum zwischen lyrischer Intimität und extravierter, anspruchsvollster Virtuosität."
Nürnberger Nachrichten
"Sensible seine Begleitung, prickelnd extravagant seine Solostücke, vor allem die hoch virtuosen Toccaten des Alessandro Piccinini."
Der Tagesspiegel (Berlin)
"Croton demonstrierte hohes virtuoses Können und ein ausgeprägten Sinn für spannungsreiches, dramatisches Spiel."
Badische Zeitung (Freiburg in Breisgau)
"As well as providing Ragin with sensitive accompaniment, Croton demonstrated consummate musicianship as soloist, composer, and arranger."
The Georgia Straight (Vancouver, B.C.)
"Sein (Derek Lee Ragin) Begleiter war der ebenso renommierte Peter Croton, der auf der Laute eine feine, fast orchestrale Palette entfaltete. Croton spielte ausdrucksstark, sehr variantenreich und in feinster Geläufigkeit." "...tantalizingly programmed and brilliantly executed."
Main-Echo (Würzburg)
Pressestimmen (CDs)
Classic CD
"Peter Croton beschränkt den Ausdrucksradius seines Instrumentes nicht auf zurückgenommene Dezenz. Bei ihm klingen die Fantasien des Francesco da Milano ungemein frisch und lebendig, geraten die Stücke John Dowlands zu Musterbeispielen ideenreicher und geschmackvoll differenzierter Gestaltung."
FonoForum
"The one common feature is Croton's excellent lute playing...he makes the most elaborate passages sound effortless"
Lute News (The Lute Society, London)
"Croton displayed his mastery of the lute with some very agile finger work and excellent projection of the themes in the contrapuntal sections, bringing out the interplay of the melodic lines with clarity."
The Recorder Magazine